Essen - Ferienwohnungen & Ferienhäuser    -   Essen Reiseinformationen    -     Essen - Sehenswürdigkeiten & Touristische Highlights  

Essen Sehenswürdigkeiten

Hier finden Sie einige sehr interessante Sehenswürdigkeiten in Essen und Umgebung. Weitere Essen Sehenswürdigkeiten finden Sie in unseren Reiseinformationen oder in unserer Rubrik Essen Bilder.


© Baikonur / Wikimedia Commons

Einkaufsstadt Essen

„Metropolen-Shopping mit Flair“ heißt die Devise, und Essen verkörpert sie völlig. Die mehr als 700 lokalen und internationalen Warenhäuser, Boutiquen und Einzelhandelsgeschäfte im City Center Essen erfüllen die unterschiedlichsten Kundenwünsche. Eine breite Fußgängerzone -die erste Fußgängerzone in Deutschland überhaupt- kreuzt die Haupteinkaufsstraße Kettwiger und den Kennedy Platz und verläuft bis zur Limbecker Straße. Ihre exklusiven Geschäfte und Restaurants laden zum Anschauen und Bummeln ein. Das hervorragende Verkehrsnetz und Parksystem trägt seinen Teil bei zu einem entspannten Einkauf der Superlative. "Essen ist offen", in der Essener Innenstadt haben die Geschäfte Samstags bis 18:00 Uhr offen, in einigen Kaufhäusern können Sie sogar bis 20.00 Uhr einkaufen.

© der_dennis / Flickr

Kulturzentren und Entertainment

Abends locken umgebaute alte Zechen und Industrieanlagen Besucher in die Stadt. Ein imposantes Beispiel ist das Colosseum Theater. Die außergewöhnliche Atmosphäre der historischen Werkshalle der Firma Krupp ist schon am Foyer zu erkennen. Heute bieten sich gemütliche Räume wie der Theatersaal, das Studiotheater mit Bar sowie ein exklusives Restaurant an. Junge Leute treffen sich für Konzerte in der ehemaligen Maschinenhalle und Waschkaue der Zeche Carl in Altenessen. Das berühmte GOP-Varieté zieht Gäste unter der Devise „Bühnenshows und Gaumenfreuden gehören fest zusammen“ an und bietet neben Artistik und Comedy eine vielfältige Küche. Und nach einem guten Film im legendären Kino-Palast Lichtburg bieten verschiedene Bars und Bistros im Umfeld den entsprechenden Raum für weiteres Vergnügen.

© Thomas Robbin / Wikimedia Commons

Aalto-Theater Essen

Seit 2004 bietet Ihnen das Aalto-Theater in Zusammenarbeit mit dem Grillo Theater und der Essener Philharmonie unter dem Titel „Theater und Philharmonie Essen“ (TUP) zahlreiche Veranstaltungen in einem vielfältigen Programm. Gebaut nach dem Entwurf des anerkannten finnischen Architekten Alvar Aalto bringt das Schauspielhaus neben dem Aalto-Musiktheater auch das Aalto Ballett Theater unter. Das aus hellem Granit gebaute Opernhaus folgt den Linien der so genannten „humanen Architektur“, in der Natur und Baukunst in Einklang kommen, und bietet in seinem Hauptraum Platz für bis zu 1.200 Besucher. Sowohl architektonisch wie musikalisch ist das Aalto-Theater über die Grenzen Deutschlands hinweg hoch geschätzt. Seit seiner Eröffnung 1988 werden in dem von der Zeitschrift „Opernwelt“ als bestes Opernhaus im deutschsprachigen Raum ausgezeichneten Haus klassische Inszenierungen, Neuaufführungen und Performances erfolgreich vorgeführt.

© Rainer Zenz / Wikimedia Commons

Das Essener Münster

Der Dom, bekannter als „Essener Münster“, ist die Bischofskirche des so genannten Ruhrbistums. Die damalige Kirche wurde um 850 vom Adligen Altfrid, später Bischof von Hildesheim, als Gotteshaus für das Damenstift Essen gegründet und wurde den Heiligen Cosmas und Damian sowie der Jungfrau Maria angeweiht. Die diversen Renovierungen im Laufe seiner Geschichte sind teilweiser in diversen Baustilen zu erkennen, z.B. das oktogonale Westwerk und die Krypta des ottonischen Vorgängerbaus oder die gotische Hallenkirche aus hellem Sandstein. Die enorme Bedeutsamkeit des Stifts spiegelt sich in der Sammlung des Essener Domschatzes wieder, zu dessen wunderschönen sakralen Schatzstücken die berühmte „Goldene Madonna“ gehört, Patronin des Bistums Essen und älteste bekannte Marienfigur der Welt. Außerdem sind die vielen Kirchen Essens wie die Heilig Geist Kirche, die Stiftskirche Maria in der Not sowie die Marktkirche einen Besuch Wert.

© Thomas Max Müller / PIXELIO

Villa Hügel und Hügelpark

Das Anwesen – ehemals Repräsentationsgebäude der renommierten Industriellenfamilie Krupp- wurde 1873 gebaut und ist seit Mitte der 50er Jahre regelmäßiger Schauplatz kultureller Ausstellungen von Weltformat. Das Haus bietet seinen Besuchern in den historischen Räumen einen Blick in die Vergangenheit und beherbergt die von Berthold Beitz gegründete „Kulturstiftung Ruhr“, die das geistige Leben in den Industriegroßstädten durch unterschiedliche Aktivitäten kontinuierlich fördert, z.B. mit der finanziellen Unterstützung des "Fotografischen Dokumentationsarchiv zur Geschichte der Industrialisierung an der Ruhr" im Ruhrlandmuseum mit seinen rund 480.000 Fotos, Diapositiven und Negativen. Überdies lockt der herrliche Park der Villa alle Naturliebhaber zu weitläufigen Spaziergängen.

© petplei / Pixelio

Messe Essen

Das Wahrzeichen des Ruhrgebiets, die Zeche Zollverein, und die benachbarte Kokerei zählen mit ihrer Bauhaus-Architektur zu den attraktivsten Zechen der Region, weshalb sie 2001 in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen wurden. Das 1986 stillgelegte Steinkohlebergwerk wurde in den letzten Jahren zum bekanntesten Industriedenkmal und entwickelte sich zum Zentrum der Kreativwirtschaft im Ruhrgebiet. Die neu erstellte Designstadt Zollverein bietet neben Arbeits- und Wohnräumen ein reizvolles Natur- und Erlebnisgebiet. Neben dem Design-Zentrum NRW im ehemaligen Kesselhaus mit seinem “red dot design museum“ haben hier das neue Ruhr Museum im Zollverein Schacht XII, das internationale Zentrum für den Tanz (PACT), der Kunstschacht Zollverein sowie die School of Management and Design ihren Sitz.

© trichcode / Pixelio

Messe Essen

Die MESSE ESSEN veranstaltet im Congress Center sowie in der Grugahalle und der Philharmonie Essen Saalbau jedes Jahr mehr als 50 Kongresse und Ausstellungen mit ca. 13.000 Ausstellern, wobei davon 13 internationale Leitmessen sind. Daher zählt sie zur Spitzengruppe der besucherstärksten Messeplätze und zur Deutschlands Top-Ten. An Messetagen sind in Essen Zimmer besonders begehrt, denn jedes Jahr kommen bis zu 1,5 Millionen Besucher zu den Veranstaltungen. Hier können Sie jedes Jahr zum Beispiel die weltgrößte Messe für Gesellschaftsspiele (SPIEL), die Internationale Fachmesse für Pflanzen, Technik, Floristik und Verkaufsförderung (IPM) sowie die Essen Motor Show besuchen.

© Peter Prengel / Stadtbildstelle Essen

Alte Synagoge

Das Gotteshaus wurde 1913 als „Neue Synagoge" der jüdischen Gemeinde Essens eingeweiht. Nach dem ersten Brand im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude Ende der 50er Jahre von der Stadt Essen "Haus Industrieform" genannt und als Ausstellungsstätte für Industriedesign genutzt. Erst seit einem zweiten Brand im Jahr 1979 wird die Alte Synagoge bis heute größtenteils nach Originalbauplänen restauriert und als Gedenkstätte, politisch-historisches Dokumentationsforum und Begegnungszentrum eingerichtet. Inzwischen ist das Haus jüdischer Kultur in Essen mit seinen Ausstellungsangeboten und seiner Geschichte unbestritten einer der bedeutendsten Lern- und Begegnungsorte Deutschlands.

© Raimond Spekking / Wikimedia Commons

Essener Museen

Das Folkwang Museum bietet die bedeutendste Kunstsammlung in Essen und zeigt mit Bildern der Meister Renoir, Gauguin oder van Gogh in der „Halle des Volkes“ Kunst für jeden Bürger. In seinen Räumen findet sich auch das Deutsche Plakatmuseum, wo mehr als 340.000 Plakate aus Politik, Wirtschaft und Kultur zu sehen sind. Den im Bau befindlichen Neubauten des Folkwangmuseums musste das Ruhrlandmuseum mit seinen breit gefächerten natur- und kulturhistorischen Sammlungen weichen. Seit 2008 hat es seinen Sitz in der ehemaligen Kohlenwäsche der Zeche Zollverein. Im dortigen Kesselhaus, welches auch schon Kulisse für Fernsehkrimis war, ist das red dot design museum mit seinen über 1.500 Exponaten beheimatet. Damit ist es die größte Ausstellung zeitgenössischen Designs weltweit. Im Markt- und Schausteller-Museum, welches seinen Sitz in einer ehemaligen Fabrikhalle hat, können Sie an restaurierten Originalen die Geschichte des Schaustellergewerbes aber auch das Vergnügen auf Jahrmärkten nachvollziehen. Exponate zum Thema Heilung und Magie in Westafrika finden Sie im Soul of Africa oder „Voodoo“ Museum.

© HJW / Wikimedia Commons

Lichtwochen

Mit beleuchteten Glocken, Sternen, Lichtgirlanden und leuchtenden Tafeln strahlt Essen jedes Jahr wochenlang in winterlicher Dunkelheit und begeistert mit einem Schaulicht aus mehr als 500.000 LEDs ihre rund 4,5 Millionen Besucher. Die Lichtwochen werden jedes Mal unter wechselnden Mottos inszeniert, wie z.B. das erste Mal 1955 zur großen Essener Gartenausstellung Gruga, später Max und Moritz, oder 1983 für einen guten Zweck unter der Aktion „Ein Herz für Kinder“. Seit dem neuen Jahrtausend widmen sich die Lichtwochen der Verwirklichung der Europäischen Union. Die Niederlande, Großbritannien, Italien und Norwegen unter anderen wurden als Gastländer auf großformatigen Lichtwänden bereits vorgestellt und im Rahmenprogramm neben landestypischen Produkten ihre Kultur und Folklore den Besuchern näher gebracht. Der Tradition nach wird die Veranstaltung mit einem Rundgang des Bürgermeisters und Gästen in der beleuchteten Innenstadt eröffnet und in der Weihnachtszeit mit weiteren Illuminationen vervollständigt.

© Peter Prengel / Stadtbildstelle Essen

Freizeit und Erholung

An Baldeneysee und Ruhr macht man im Sommer gerne Urlaub, denn 50 Prozent der Stadtfläche Essens sind grün. Der 1931 als Absetzbecken angelegte Baldeneysee ist der größte aller Ruhrstauseen und lockt heutzutage als Naherholungsgebiet und Wassersportstätte zahlreiche Gäste an. Jährlich finden der Marathon sowie zahlreiche Segel-, Ruder- und Kanuregatten rund um den Baldeneysee statt. Der Grugapark als einer der schönsten und weitläufigsten deutschen Stadtgärten, der bereits 1965 Austräger der Bundesgartenschau war, lädt Besucher und Essener zum Entspannen und Entdecken ein. Das Ruhrtal hat insbesondere für das Ruhrgebiet eine Erholungsfunktion, da seine Ufer von der Industrie verschont geblieben sind. An den Ufern der Ruhr verlaufen zahlreiche Wander- und Radwege und abschnittsweise verkehren Ausflugsschiffe. Die Gartenstadt Margarethenhöhe, benannt nach ihrer Stifterin Margarethe Krupp, entstand im frühen neunzehnten Jahrhundert und galt schon damals als zweckmäßig aber menschenfreundlich erbaute Siedlung. Nicht nur architektonisch Interessierte finden hier geschwungene Giebel und Laubengänge, Erker, Holzfensterläden und Natursteinsockel in liebenswerter Umgebung.